
Erhaltung und Zukunft
Ein empfindliches Naturerbe schützen. Das Überleben der Dünen von Maspalomas hängt von Wissenschaft, verantwortungsvollem Management und dem gemeinsamen Respekt ab.
"BEOBACHTEN SIE DIE ENTWICKLUNG DER DÜNEN IM LAUFE DER ZEIT. SIE KÖNNEN DIES VERHINDERN"



Was ist los?

Sedimentäre Erosion
Die Bebauung veränderte die Windverhältnisse und führte dazu, dass jährlich 45.000 m³ Sand in den „Sedimentkader“ in der Senke der Punta de la Bajeta abgetragen wurden. Dadurch vergrößern sich die Deflationsflächen (Freilegung des steinigen Untergrunds). Ohne Eingriffe könnte das System vollständig erschöpft sein.



Verlust von Balkonen
Das Verschwinden von Exemplaren der Art Traganum moquinii begünstigt die Erosion. Zwischen 1961 und 2024 ging der natürliche Bestand um 32,37 % zurück, wodurch ihre entscheidende Rolle als „Architekt“ und Dünenbildner geschwächt wurde.

Verlust der biologischen Vielfalt
Invasive gebietsfremde Arten wie der Blaue Busch oder der Patacamello verdrängen die einheimische Flora und Fauna, beeinträchtigen das Funktionieren des Ökosystems und schaden dem Naturerbe der Insel.



Auswirkungen der öffentlichen Nutzung
Der Bau von Unterkünften („Goros“), die Anlage nicht genehmigter Wanderwege und das Zurücklassen von Müll verschandeln die Landschaft und haben direkte negative Auswirkungen auf die Fauna und Flora des Schutzgebiets.



Klimakrise
Der Anstieg des Meeresspiegels und die zunehmende Häufigkeit von Unwettern drohen, einen Großteil des Wanddünengebiets zu überfluten. Ein besserer Erhaltungszustand ist entscheidend, um die Widerstandsfähigkeit des Systems gegenüber diesen Katastrophen zu stärken.


Projekt Masdunas

Sedimentdynamik
Überwachung mittels LIDAR-Flügen und topografischer Vermessungen. Es wurde eine Vergrößerung der Deflationsfläche festgestellt, da der in der Küstendüne aufgefangene Sand dort zurückgehalten wird.


Sanierung der Foredune
Installation von Auffangvorrichtungen und Anpflanzung von 1.061 Strandhaufen, die bis zu ihrer Festigung durch lichtundurchlässige Schutzvorrichtungen geschützt werden, wodurch neue Hügel-Dünen (Nebkhas) entstehen.


Bekämpfung von Unkräutern
Umfassende Bekämpfung exotischer Pflanzen (Blauer Busch und Patacamello) und Tiere (Tilapien), um das invasive Wachstum einheimischer Arten zu begünstigen.


Druckentlastung
Beseitigung von mehr als 150 „Goros“ (Steinunterständen) und strategische Umverteilung von 40.000 m³ Sand, um das Sedimentgleichgewicht durch Windeinwirkung wiederherzustellen und die Aerodynamik des Systems zu verbessern.

Wissenschaft und Überwachung
Kontinuierliche Umweltüberwachung mithilfe des BRICER-Systems mit Drohnen und wissenschaftlich an die Bedingungen des Systems angepassten Anbauprotokollen.
Ergebnisse in Zahlen
Gesamtanstieg der Balkone (2024 im Vergleich zu 1961)
Überlebensrate dank Wartung
Neue Balancon-Bäume gepflanzt
Blick in die Zukunft
Assess new sand deposits, reinforce the flood protection system and produce an updated management manual.
Was kannst du tun?
Kein Zelten
KEIN ZELTEN IN DEN DÜNEN
Nicht bleiben
BLEIBEN SIE NICHT ZU LANGE IN DEN DÜNEN
Nicht vom Weg abkommen
ABWEGEN VON DEN WANDERWEGEN FÖRDERT DIE VERBREITUNG VON PATACAMELLO.

"HILF MIR, UNSERE DÜNEN ZU SCHÜTZEN! DEIN ENGAGEMENT IST MEIN BESTER VERBÜNDETER."
